Logopädie braucht Wissenschaftlichkeit

Der Berufsverband der Logopäden (DBL) feierte 2014 sein 50-jähriges Jubiläum. Dieser Beruf hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. War anfangs eine Berufsfachschulausbildung ausreichend, wird heutzutage ein grundständiges oder berufsbegleitendes Studium mehr und mehr eingefordert. Dieses hängt mit der Notwendigkeit von wirksamen Therapien (Evidenzen) und mit einem veränderten Verständnis von Gesundheit und Krankheit (Teilhabe) zusammen. Den Weg von der Ausbildung über das Bachelor- und Masterstudium bin ich in den vielen Jahren gegangen.
Einen Einblick in meine wissenschaftlichen Tätigkeiten erhalten Sie hier…

Logopädie braucht Entwicklung

Die Logopädie hat sich im Laufe der Jahre zu einer akademisch-wissenschaftlichen Profession entwickelt. Existierten noch vor vielen Jahren wenige standardisierte Testverfahren oder wissenschaftlich belegte Therapiemethoden, bilden heute die Auswahl einer Diagnostik und deren Auswertung die Grundlage für die Behandlung. Neben dieser wichtigen Befundaufnahme fließen die Wünsche und die Alltagsbedingungen jedes einzelnen Patienten in die Therapie mit ein. Deshalb ist jede Therapie individuell ausgerichtet und berücksichtigt sowohl evidenzbasierte Methoden als auch die Teilhabe des Patienten im Alltag oder auch im Beruf.
Meine eigene logopädische Entdeckungsreise ist im Folgenden dargestellt.